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Juli/August 2009  -  Unsere Schule verändert sich ...  

 

 

 


Aloysiusschule: Erste Maßnahme aus dem Konjunkturprogramm II

Umwelt und Handwerk profitieren gleichermaßen

17.07.2009, Peter Gräber
 

Holzwickede. Die Sanierung der Aloysiusschule war die erste Maßnahme, die aus dem Konjunkturprogramm II angegangen wurde in Holzwickede.

Für 200 000 Euro erhält die katholische Grundschule ein neues Wärmedämmverbundsystem: Handwerker bringen derzeit Hartstyroporplatten auf der Fassade an, die anschließend auch noch neu verputzt wird. „Das bringt bis zu 85 Prozent Energieeinsparung”, sagt Jens Schmiedgen, Leiter der Technischen Dienste.

Aber nicht nur ökologisch macht die Maßnahme Sinn – auch die heimische Konjunktur soll damit angeschoben werden. Erfreulich deshalb, dass der öffentliche Großauftrag an ein Holzwickeder Unternehmen, den Malerbetrieb Rombeck, vergeben werden konnte. Dies war möglich, weil der Bund eine vereinfachte und beschleunigte Auftragsvergabe ermöglicht hatte: „Wir müssen die aus diesem Programm vergebenen Aufträge nicht europaweit ausschreiben, sondern können gezielt einige dafür in Frage kommende Firmen ansprechen”, meint Schmiedgen. Unter den für die der Aloysiusschule in Frage kommenden Betrieben, sei der Holzwickeder Malerbetrieb der günstigste gewesen.

Im Zuge der Sanierung wird die Aloysiusschule nach Vorbild der Paul-Gerhardt-Schule optisch gestaltet. Die Farbgebung hat die Schulleitung festgelegt. Auch ein Innenanstrich erfolgt noch, was aber nichts mit dem K II-Programm zu tun hat. „Wir wollen in den Ferien mit den Arbeiten fertig werden”, sagt Schmiedgen. Sollte das nicht ganz klappen, sei abgesprochen, dass die letzten Arbeiten dann an der Nordseite der Schule erledigt werden, weil dort weniger Unterrichtsbetrieb herrscht. In den Herbstferien soll dann in einem weiteren Schritt für 30 000 Euro auch noch der Trakt im hinteren Bereich der Schule gedämmt werden.

 

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